Zentraler Bezugspunkt der Pilotierung ist der DataCite Metadata Generator (DMG). Der DMG ist an der LMU ein etabliertes, kontinuierlich weiterentwickeltes Werkzeug und wird weit über die LMU hinaus von weiteren Einrichtungen global genutzt. Damit bietet er eine besonders geeignete Grundlage, um die praxisorientierten Leitlinien unter realen Bedingungen zu erproben und deren Anschlussfähigkeit an bestehende Workflows zu reflektieren. Darüber hinaus soll der ebenfalls von der LMU erstellte und seit Jahren gepflegte DataCite Best Practice Guide auf die aktuellste Version des DataCite-Metadatenschemas sowie die Empfehlungen der praxisorientierten Leitlinien hin angepasst werden.
In der Pilotphase geht es bewusst nicht um singuläre technische Lösungen, sondern um grundsätzliche Fragen der Umsetzung: Wie lassen sich die Leitlinien sinnvoll in bestehende Werkzeuge und Dokumentationen integrieren? Wie können Verbesserungen der Metadatenqualität möglichst einfach umgesetzt und für andere Einrichtungen umsetzbar gemacht werden?
Die Zusammenarbeit mit der LMU ist als iterativer Prozess angelegt und wird von regelmäßigen Abstimmungen begleitet. Wir freuen uns sehr, mit der LMU München eine Piloteinrichtung zu haben, deren Werkzeuge und Erfahrungen eine hohe Relevanz für viele Akteure im PID-Ökosystem besitzen, und sind gespannt auf die Impulse, die aus dieser Zusammenarbeit für das Projekt und darüber hinaus entstehen.





