Neben der LMU München setzt nun auch die Technische Universität Dortmund die Praxisorientierten Leitlinien für Lieferanten von DataCite DOI-Metadaten im Rahmen der Implementierungsphase um. Die TU Dortmund arbeitet dabei eng mit dem DSpace-Dienstleister The Library Code zusammen, um Verbesserungen bei der Übermittlung von Metadaten aus Repositorien an DataCite umzusetzen.
Im Mittelpunkt der Arbeiten steht die Verbesserung der Qualität und Struktur der Metadaten, die aus DSpace-Repositorien an DataCite übermittelt werden. Da DSpace von vielen wissenschaftlichen Einrichtungen weltweit eingesetzt wird, können Verbesserungen in diesem Bereich weit über die TU Dortmund hinaus international Wirkung entfalten.
Ein zentraler Ansatz der Pilotierung besteht darin, technische Verbesserungen direkt in die DSpace-Community zurückzuspielen. Es werden daher mehrere Erweiterungen und Anpassungen entwickelt und als Pull Requests für DSpace 10 eingebracht. Diese betreffen unter anderem eine verbesserte Unterstützung für persistente Identifikatoren (z. B. ROR für Organisationen/Organisationseinheiten) sowie eine präzisere Strukturierung von Metadatenfeldern, die für die Registrierung und Verknüpfung von Forschungsoutputs relevant sind.
Durch diese Beiträge wird nicht nur die lokale Infrastruktur der TU Dortmund weiterentwickelt, sondern zugleich die Grundlage geschaffen, dass andere DSpace-Installationen weltweit von den Verbesserungen profitieren können.
Neben der technischen Umsetzung gehören auch die Dokumentation der neuen Möglichkeiten im DSpace-Handbuch sowie die Beratung der TU Dortmund zur weiteren Implementierung zu den nächsten Schritten der Zusammenarbeit.
Die Pilotierung mit der TU Dortmund zeigt beispielhaft, wie sich Empfehlungen aus Leitlinien mit der Weiterentwicklung zentraler Open-Source-Infrastruktur verbinden lassen. Damit entstehen Verbesserungen, die nicht nur einer einzelnen Einrichtung zugutekommen, sondern der gesamten Community.





